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  • 12/09/12--11:56: Wintergemüse Eintopf
  • Dieser Wintergemüse Eintopf entstand über Umwege. Eigentlich wollte ich eine serbische Bohnensuppe kochen, doch irgendwie sind mir jegliche Würstchenvorräte ausgegangen. Dafür ist der Kühlschrank voller Wurzelgemüse. Was liegt da näher als einen vegetarischen Verwandten der berühmten Bohnensuppe zu kreieren? Herausgekommen ist ein wunderbar kräftiger Wintergemüse Eintopf, der zwar nicht mehr viel mit einer Bohnensuppe zu

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    Als Abwechslung zu den vielen Keksen stehe ich momentan total auf warme Glasdesserts. Milchreis gehört genau in diese Kategorie. In ein Glas passt genau so viel von der sättigenden Köstlichkeit, wie ich gerade noch schaffe zu essen. Diesmal habe ich eine Variation mit dunkler Schokolade und sauren Orangen gekocht. Die bittere Schokolade ist ein toller

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  • 01/01/13--08:09: Rote Rüben Risotto
  • Weihnachten und Silvester liegen hinter uns, doch deswegen wird es noch lange nicht grau und fad auf dem Teller. Allein die Farbe dieses Risottos lässt mein Herz schon frohlocken. Genauso kräftig ist es auch im Geschmack. Rote Rüben vertragen sich wahnsinnig gut mit starken Aromen, die die erdige Note der Knolle unterstreichen. Deswegen können wir bei

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  • 01/09/13--00:06: Kohlsuppe mit Speckknödeln
  • In Österreich heisst Wirsing Kohl und Kohl Kraut. Das verwirrt mich immer wieder zutiefst. Da wird von Kohl geredet, und dann doch mit Kraut gekocht. Krautrouladen sind plötzlich Kohlrouladen, aber die anderen gibt es eigentlich auch und sollten dann wohl Wirsingrouladen heißen. Und Kohlsuppe hat sowieso ein total falsches Image. Als Kohlsuppendiät verpöhnt, wird dieses

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  • 02/02/13--07:49: Spinat-Käsespätzle
  • Käsespätzle sind eher eine Spezialtät des Westen Österreichs. Ich habe kein typisch tirolerisches oder vorarlbergerisches Rezept für euch, aber ich zeige euch, wie ich meine Käsespätzle mache. Meine größte Änderung: Spinatspätzle anstelle von normalen. Ich liebe Spinatspätzle, schon allein wegen ihrer Farbe, im Geschmack unterscheiden sie sich eigentlich kaum von den Originalen. Spinat-Käsespätzle verkörpern für mich

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    Momentan geht’s bei mir drunter und drüber. Ich ziehe die nächsten Wochen in meine neue Wohnung, aka ein Traum aus Stuck, und habe mir pünktlich dazu eine Erkältung eingefangen. Um in nächster Zeit fit zu bleiben, werden die harten Geschütze aufgefahren: viel Schlaf und gutes Essen. Schon die Oma wusste, dass eine kräftige Hühnerbrühe immer

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    Der Frühling hat zwar letzte Woche mit wehenden Fahnen und gleißendem Sonnenschein Einzug gehalten, doch inzwischen scheint der Winter wieder zurückkommen zu wollen. Immerhin gab’s ein bisschen Zeit zum Bewegen, Rausgehen, Frischluft schnappen und erste Bärlauchpflänzchen inspizieren. Der Speiseplan ist natürlich nach wie vor noch von winterlichen Zutaten geprägt, nur will ich ihnen endlich mal

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  • 11/04/13--00:42: Rote Rüben Scones
  • Rote Rüben sind genial. Ich verstehe gar nicht, warum ich diesen Knollen bisher so wenig Beachtung geschenkt habe. Zugegeben, sie sind etwas schwierig zu verarbeiten, da sie alles und jeden so unglaublich aggressiv einfärben. Aber abgesehen davon sind rote Rüben mein Herbststar! Außerdem macht sie ja auch gerade die intensive Farbe zu so einem außergewöhnlichen

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    Die Vorweihnachtszeit hat für mich offiziell begonnen! Heuer ein bisschen früher, sicherlich auch wegen der aktuellen Post aus meiner Küche Aktion, die mit schwer-weihnachtlichen Geschützen auffährt. Deswegen trällert aus den Laptoplautsprechern der Nightmare before Christmas Soundtrack und die Wohnung kleidet sich langsam, aber sicher, in ein winterliches Kleidchen. Herrlich! Dieser Kuchen ist ein Klassiker meiner

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  • 12/05/13--01:08: Rumschnitten
  • Rumschnitten mochte ich schon immer unglaublich gern. Eigentlich nichts Außergewöhnliches, aber neben Schnepf sind sie mir fast das Liebste an Weihnachten. Der schokoladige, saftige Boden, kombiniert mit der herben Süße des Gusses, das ist genau meins. Ich könnte jetzt sagen, viel mehr brauche ich nicht, aber das stimmt ja dann auch nicht. Schön herbe Schokoladekekse oder fruchtige Orangendukaten gehen auch immer.

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  • 01/09/14--12:23: Lauchsuppe mit Hackbällchen
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    Mein letztes Rezeptupdate ist schon ein bisschen her. Die letzten Wochen war ich schwer mit Kekse essen und natürlich am neuen Design rumtüfteln beschäftigt. Aber das ist nun alles mehr oder weniger erledigt und wir können uns wieder den wirklich wichtigen Dingen widmen - leckerem Essen! Auch wenn das Wetter immer noch recht mild und gar nicht richtig winterlich ist, darf's um diese Jahreszeit gerne eine ordentliche Suppe sein. Die Lauchsuppe lässt sich wunderbar in größeren Mengen herstellen und macht herrlich satt, ohne dabei schwer im Magen zu liegen. Definitiv ein standesgemäßes Winteressen. IMG_3550 Wir brauchen: eine Lauchstange, Pastinaken (in meinem Fall eine gigantisch große), Sellerie, trockenen Weißwein, Gemüsebrühe (oder Brühwürfel), eine Kartoffel, Frischkäse, Bio-Rindsfaschiertes, eine Zwiebel, eine alte Semmel, Milch, Halloumi, Dijon-Senf, ein Bio-Ei, frische Petersilie, Pflanzenöl, Salz und Pfeffer. IMG_3560 Wir beginnen gleich einmal mit einer Menge Schnippelarbeit. Für die Suppe müssen Pastinaken, Sellerie und Kartoffel geschälen und grob gewürfelt werden. Je kleiner die Würfel werden, desto schneller werden sie später garen. IMG_3564 Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Hälfte der Zwiebelwürfel in einem großen Topf mit einem Schuß Pflanzenöl bei mittlerer Hitze glasig dünsten, dann die Gemüsewürfel hinzufügen und 2-3 Minuten mitbraten. Passt auf, dass ihr nicht zu viel Hitze erwischt, wir wollen keine zu starken Röstaromen, die die Suppe später bitter machen. Die Lauchstange putzen und in Ringe schneiden. Ein paar Ringe als Deko zurückbehalten, den Rest zum Gemüse in den Topf geben und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen und mit Gemüsebrühe aufgießen. Bei zugedecktem Deckel ca. eine halbe Stunde auf niedriger Stufe köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. IMG_3552 Während die Suppe vor sich hinköchelt, bleibt uns genug Zeit die Hackbällchen zuzubereiten. Die Semmel grob würfeln und in einer kleinen Schüssel mit der Milch übergießen. Für ein paar Minuten beiseite stellen damit sich die Semmelwürfel mit der Milch vollsaugen. IMG_3556 Die restlichen Zwiebelwürfel, den Senf, das Ei und die Petersilie zusammen mit dem Faschierten in eine Schüssel geben. Die Milchsemmel ausdrücken und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und gut durchkneten, damit sich alle Zutaten schön vermischen. Mit nassen Händen 16 kleine Hackbällchen aus der Masse formen. Die nassen Hände verhindern, dass die Masse zu sehr an den Händen klebt (aber unbedingt kaltes Wasser zum Befeuchten nehmen). IMG_3563 In einer Pfanne einen Schuss Pflanzenöl erhitzen und die Bällchen bei mittlerer Hitze rundherum komplett durchbraten. IMG_3570 Den Halloumi in grobe Stücke teilen und in einer Pfanne goldbraun anbraten. Ihr könnt ihn einfach in derselben Pfanne wie die Hackbällchen braten, das spart Geschirr. IMG_3576 Die Suppe können wir nun von der Hitze nehmen und mit einem Pürierstab gründlich pürieren. Je nach Bedarf müsst ihr mehr oder weniger Wasser nachgießen um eine suppige Konsistenz zu bekommen. Einiges Wasser ist während des Kochens verdampft, außerdem bindet das Gemüse sehr stark. Zum Schluss den Frischkäse einrühren und nochmals durchpürieren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. IMG_3598 Wahlweise könnt ihr die Hackbällchen in die Suppe einlegen, um sie noch ein bisschen darin ziehen zu lassen und dem ganzen einen runden Geschmack zu geben. Oder ihr vereint alle Einzelteile des Gerichts erst auf dem Teller. Ich habe einen Mittelweg gewählt und ein paar Hackbällchen eingelegt, während ich andere erst am Teller in die Suppe gelegt habe, um eine schönere Optik zu haben. Mit Halloumi und Lauch bestreut servieren. IMG_3600 Diese Suppe ist auch herrlich in ihrer vegetarischen Variante - einfach die Hackbällchen weglassen! Ist auch gleich weniger Arbeit ;)  
    Lauchsuppe mit Hackbällchen
     
    Arbeitszeit
    Kochzeit
    Zeit insgesamt
     
    Portionen: 4
    Zutaten
    • 1 Lauchstange
    • 200g Pastinaken
    • 100g Sellerie
    • 150ml Weißwein, trocken
    • 500ml Gemüsebrühe
    • 1 Kartoffel
    • 80g Frischkäse
    • 250g Bio-Rindsfaschiertes
    • 1 Zwiebel
    • 1 alte Semmel
    • 100ml Milch
    • 120g Halloumi
    • 1TL Dijon-Senf
    • 1 Bio-Ei
    • 1EL frische Petersilie, gehackt
    • Pflanzenöl
    • Salz, Pfeffer
    Zubereitung
    1. Für die Suppe Pastinaken, Sellerie und Kartoffel schälen und grob würfeln. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Hälfte der Zwiebelwürfel in einem großen Topf mit einem Schuß Pflanzenöl bei mittlerer Hitze glasig dünsten, dann die Gemüsewürfel hinzufügen und 2-3 Minuten mitbraten.
    2. Die Lauchstange putzen und in Ringe schneiden. Ein paar Ringe als Deko zurückbehalten, den Rest zum Gemüse in den Topf geben und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen und mit Gemüsebrühe aufgießen. Bei zugedecktem Deckel ca. eine halbe Stunde auf niedriger Stufe köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
    3. Für die Hackbällchen die Semmel grob würfeln und in einer kleinen Schüssel mit der Milch übergießen. Für ein paar Minuten beiseite stellen damit sich die Semmelwürfel mit der Milch vollsaugen.
    4. Die restlichen Zwiebelwürfel, den Senf, das Ei und die Petersilie zusammen mit dem Faschierten in eine Schüssel geben. Die Milchsemmel ausdrücken und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und gut durchkneten, damit sich alle Zutaten schön vermischen.
    5. Mit nassen Händen 16 kleine Hackbällchen aus der Masse formen. In einer Pfanne einen Schuss Pflanzenöl erhitzen und die Bällchen bei mittlerer Hitze komplett durchbraten. Den Halloumi in grobe Stücke teilen und in derselben Pfanne goldbraun anbraten.
    6. Die Suppe von der Hitze nehmen und mit einem Pürierstab gründlich pürieren. Je nach Bedarf müsst ihr mehr oder weniger Wasser nachgießen um eine suppige Konsistenz zu bekommen. Zum Schluss den Frischkäse einrühren und nochmals durchpürieren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
    7. Wahlweise können die Hackbällchen in die Suppe eingelegt werden, um noch ein bisschen darin zu ziehen, oder die Suppe kann sofort gegessen. Mit Halloumi und Lauch bestreut servieren.
     

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  • 01/12/14--12:30: Kriegsstrudel
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    Die ältere Generation in Illmitz, meinem kleinen Heimatdorf gleich beim Neusiedlersee, kann sich noch an den Kriegsstrudel erinnern, ein süßer Strudel mit fruchtiger Füllung. In der Nachkriegszeit (daher der Name) wurde die Süßspeise oft gebacken, weil sie mit ihren einfachen Zutaten schnell hergestellt werden konnte. Heute bringt den Strudel leider fast niemand mehr auf den Tisch. Ich kenne Kriegsstrudel deswegen auch nur aus den Erzählungen meiner Mutter, wenn sie in Kindheitserinnerungen schwelgt.  Es hat ein bisschen gedauert, bis ich ein Rezept auftreiben konnte, das den Geschmack meiner Mutter trifft. Im Internet gibt es zwar eine weitere Referenz zum Kriegsstrudel, als typisch nordburgenländische Speise scheint der Strudel ansonsten etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Aber mit ein bisschen Rumfragen konnte ich ein altes Rezept auftreiben, dass es ein bisschen aufgepeppt (Rum!) hierher geschafft hat. IMG_3653 Spannend finde ich am Kriegsstrudel, dass seine Konsistenz irgendwo zwischen Mürbteig und Kuchenteig angesiedelt ist. So ganz anders wie zum Beispiel ein typischer Germstrudel. Ein bisschen erinnert er mich an Linzer Torte - nur halt gerollt. Füllen könnt ihr den Strudel ganz wie euch beliebt, im Original wird er meist mit fester Marmelade, oder noch besser: Powidl, gefüllt. Ich habe  sowohl Powidl, als auch eine Schoko-Nussfülle ausprobiert und ich kann mich nicht entscheiden, welchen ich lieber mag. Das Powidl bringt eine wunderbare Säure ins Spiel (das liebe ich sowieso bei Süßspeisen), die Schokoladefüllung wiederum gewinnt mit dem Heimvorteil Schokolade. Macht es einfach so wie ich und füllt jeden Strudel anders! IMG_3607 Wir brauchen: Staubzucker, Butter, Bio-Eier, Mehl, Milch, Vanillezucker, Backpulver und ein Schuß Rum. Außerdem brauchen wir zum Füllen entweder Powidl, Zimt & Zucker oder  Staubzucker,  Kakaopulver, Schokolade, Butter, Walnüsse und Zucker für eine leckere Schokoladefüllung. IMG_3608 Butter in Stücke schneiden und mit dem Staubzucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier untermixen. Macht euch keine Sorgen, sollte die Masse zu diesem Zeitpunkt etwas flockig aussehen. Das ist nicht schlimm. IMG_3615 Milch, Rum und Vanillezucker hinzufügen. Mehl und Backpulver miteinander mischen und mit der Eimasse zu einem klebrigen Teig verkneten. Den Teig in 3 Teile teilen und ca. 15 Minuten ruhen lassen. Der Teig ist sehr weich und klebrig, wenn er ein bisschen ruht, lässt er sich besser verarbeiten. Trotzdem finde ich es einfacher, 3 kleine Strudel zu formen als einen großen. IMG_3642 Jeden Teigling auf einer bemehlten Oberfläche rechteckig auswalken und nach Belieben mit Powidl, Zimt&Zucker oder Schokolade füllen. Die schmalen Enden eines jeden Teiglings einschlagen und ihn dann vorsichtig zu einer Roulade zusammenrollen. Die Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 170°C Heißluft ca. 45 Minuten backen, bis der Strudel goldbraun ist. Backt ihn nur nicht zu lang, sonst wird er trocken. (Mein Strudel hätte ruhig 5 Minuten frühe raus gekonnt.) IMG_3667 Im Original wird der Kriegsstrudel mit Powidl gefüllt, das durch seine cremige Konsistenz und leichte Säure gut zum Strudel passt. Ihr könnt auch eine sehr feste Marmelade einfüllen. Ich weiß nicht, wie gut es funktioniert normal flüssige Marmelade zu nehmen. Vielleicht rinnt sie euch beim Zusammenrollen und Backen etwas aus. IMG_3621 Zur Abwechslung habe ich auch eine Abwandlung des Originalrezepts kreiert und einen Teigling mit Schokoladecreme gefüllt. Für die Schokoladenfüllung Butter mit Schokolade über Wasserbad schmelzen, dann Staubzucker und Kakao einrühren. IMG_3629 Die Füllung auf den ausgewalkten Teigling aufstreichen und mit gehackten Walnüssen bestreuen. Zum Schluss etwas Zucker darüberstreuen. IMG_3638 Auch bei dieser Variante schlagen wir die schmalen Enden des Teiglings ein und rollen ihn vorsichtig zu einer Roulade zusammen. Ich habe den Strudel diesmal in einer  befetteten und bemehlten Kastenform gebacken (ganz normal bei 170°C Heißluft ca. 45 Minuten). Dadurch läuft der Strudel beim Backen nicht so stark auseinander, sondern bleibt runder. IMG_3653 Eigentlich wird der Strudel mit Staubzucker bestreut serviert. Auf den habe ich aber beim Fotos schießen völlig vergessen. Schmeckt auch ohne zusätzliche Zucker hervorragend. Lagert den Strudel unbedingt in einem luftdicht verschließbaren Behälter, damit er einerseits nicht austrocknet und andererseits noch etwas mürbe wird. Gleich aus dem Ofen kommend ist der Strudel nämlich etwas bröselig. (Er hält sich richtig gelagert auch recht lange, ähnlich wie Kekse.)  
    Kriegsstrudel
     
    Arbeitszeit
    Kochzeit
    Zeit insgesamt
     
    Portionen: 6
    Zutaten
    • 200g Staubzucker
    • 250g Butter
    • 4 Bio-Eier
    • 650g Mehl
    • 80ml Milch
    • 2EL Vanillezucker
    • 1 Pkg. Backpulver
    • 1 Schuß Rum
    Für die Füllung:
    • ca. 300g Powidl oder
    • 50g Staubzucker
    • 30g Kakaopulver
    • 130g Schokolade
    • 100g Butter
    • 100g Walnüsse
    • 2EL Zucker
    Zubereitung
    1. Butter in Stücke schneiden und mit dem Staubzucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier untermixen, dann Milch, Rum und Vanillezucker hinzufügen. Mehl und Backpulver miteinander mischen und mit der Eimasse zu einem klebrigen Teig verkneten. Den Teig in 3 Teile teilen und ca. 15 Minuten ruhen lassen.
    2. Jeden Teigling auf einer bemehlten Oberfläche rechteckig auswalken und nach Belieben mit Powidl, Zimt & Zucker oder Schokolade füllen.
    3. Für die Schokoladenfüllung Butter mit Schokolade über Wasserbad schmelzen, dann Staubzucker und Kakao einrühren. Die Füllung auf den ausgewalkten Teigling aufstreichen und mit gehackten Walnüssen bestreuen. Zum Schluss etwas Zucker darüberstreuen.
    4. Die schmalen Enden eines jeden Teiglings einschlagen und ihn dann vorsichtig zu einer Roulade zusammenrollen. Die Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (oder eine befettete und bemehlte Kastenform) und bei 180°C Heißluft ca. 45 Minuten backen, bis der Strudel goldbraun ist. Mit Staubzucker bestreut servieren.
     

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    Bald ist Fasching, wie wär's also mit einer einfachen Alternative zum typischen Marmeladekrapfen? Diese kleinen Beignets werden mit Kürbispüree gemacht, schmecken wunderbar saftig und sind ziemlich schnell zubereitet. Ein bisschen erinnern mich die Kürbiskrapfen an die bei uns besser bekannten gebackenen Mäuse (muss ich auch endlich mal blog-kochen), obwohl bei denen der Teig fester ist (ein richtiger Germteig eben). Für die Kürbiskrapfen brauchen wir kein Germ, ein bisschen Backpulver reicht vollkommen aus. Damit fallen die typischen Gehzeiten von Germteig weg - eine ordentliche Zeitersparnis. IMG_3870 Die Inspiration zum Rezept kam diesmal wieder aus der Food-Blogosphäre. Beim Stöbern durch die unzähligen Foodblogs stieß ich auf Pampoen koekies, afrikanische Kürbiskrapfen mit einer toll aussehenden Karamellsauce. Mit ein paar Zutatenänderungen (mehr Mehl!) und der für mich noch besser passenden kalten Schokoladesauce sind wir nun hier und schlecken Schokoreste aus kleinen Bechern voller Mini-Kürbiskrapfen. IMG_3837 Wir brauchen: Kürbispüree (Muskatkürbis passt hier ganz gut), Zucker, Mehl, Backpulver, ein Bio-Ei,  Milch, eine Prise Salz, Pflanzenöl zum Frittieren, Kakaopulver, Vanillezucker, Schlagobers und Stärke. Kürbispüree bekommt ihr ganz einfach, indem ihr einen Kürbis entkernt, in grobe Stücke teilt und im Ofen bei 150°C Heißluft ca. 30 Minuten backt. Das weiche Kürbisfleisch von der Schale kratzen und mit dem Pürierstab pürieren. Mache ich zur Kürbiszeit immer gleich auf Vorrat (einfach im Tiefkühler bis zum Gebrauch zwischenlagern). IMG_3840 Für die Krapfen das Kürbispüree mit Milch, Zucker, Vanillezucker und Ei verrühren. Mehl, Backpulver und Salz untermischen, sodass ein dickflüssiger Teig entsteht. IMG_3852 Ganz klar kein typischer Krapfenteig. Der Teig ist zwar recht flüssig, aber es werden wirklich kleine Krapfen draus. IMG_3855 In einem Topf das Pflanzenöl erhitzen (das Öl ist heiß genug, wenn der Teig beim Herausbacken Blasen wirft) und mit einem Teelöffel kleine Teigportionen in das heiße Öl gleiten lassen. Wenn die Krapfen rundherum goldbraun gebacken sind, aus dem Öl heben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. IMG_3839 Für die Schokoladesauce Kakao mit Zucker, Vanillezucker und Milch verrühren. Den Schlagobers aufkochen, dann die Kakaomilch einrühren. Die Stärke mit etwas Wasser verrühren und zur Schokoladesauce geben. Unter ständigem Rühren einmal aufkochen lassen, damit die Sauce etwas eindickt. Von der Hitze nehmen und abkühlen lassen, dabei regelmäßig umrühren. IMG_3884 Die Kürbiskrapfen mit der kalten Schokoladesauce zum Dippen servieren. Oder meine bevorzugte Servierweise: die Krapfen in Sauce ertränken. Es kann nie genug Schokolade sein! IMG_3891 Die etwas herbe Schokoladesauce passt herrlich zu den Minikrapfen. Für mich könnten die Krapfen noch einen stärkeren Kürbisgeschmack haben, aber zumindest sind sie schön saftig und weich. Sie schmecken auch kalt sehr gut, lassen sich also gut in ein Faschingsbuffet integrieren.  
    Mini-Kürbiskrapfen mit Schokoladesauce
     
    Arbeitszeit
    Kochzeit
    Zeit insgesamt
     
    Portionen: 4
    Zutaten
    Krapfen
    • 250g Kürbispüree
    • 2EL Zucker
    • 200g Mehl
    • 2TL Backpulver
    • 1 Bio-Ei
    • 60ml Milch
    • 1TL Vanillezucker
    • 1 Prise Salz
    • 0,5l Pflanzenöl, zum Frittieren
    Schokoladesauce
    • 30g Kakaopulver
    • 3EL Zucker
    • 1TL Vanillezucker
    • 100ml Milch
    • 100ml Schlagobers
    • 1TL Stärke
    Zubereitung
    1. Für die Krapfen das Kürbispüree mit Milch, Zucker, Vanillezucker und Ei verrühren. Mehl, Backpulver und Salz untermischen, sodass ein dickflüssiger Teig entsteht.
    2. In einem Topf das Pflanzenöl erhitzen (das Öl ist heiß genug, wenn der Teig beim Herausbacken Blasen wirft) und mit einem Teelöffel kleine Teigportionen in das heiße Öl gleiten lassen. Wenn die Krapfen rundherum goldbraun gebacken sind, aus dem Öl heben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
    3. Für die Schokoladesauce Kakao mit Zucker, Vanillezucker und Milch verrühren. Den Schlagobers aufkochen, dann die Kakaomilch einrühren. Die Stärke mit etwas Wasser verrühren und zur Schokoladesauce geben. Unter ständigem Rühren einmal aufkochen lassen, damit die Sauce etwas eindickt. Von der Hitze nehmen und abkühlen lassen, dabei regelmäßig umrühren.
    4. Die Kürbiskrapfen mit der kalten Schokoladesauce zum Dippen servieren.
     

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    Kraut ist ja eins der Wintergemüse schlechthin und kommt bei mir in diesen Tagen wirklich oft auf den Tisch. Meistens in Form von Eintöpfen und Strudeln. Ein bisschen Abwechslung kann da nicht schaden. Nur weil Winter ist, müssen wir ja nicht fad essen, nicht wahr? In der aktuellen Ausgabe des frisch gekocht Magazins hat es mir ein Krautsalat angetan. Es wirkt vielleicht ein bisschen wie schamlose Werbung, aber ich mag diese Magazine wirklich gern, muss ich gestehen. Die Fotos wirken einfach nicht so altbacken und inspirieren mich. Außerdem muss ich euch ja sagen, woher die Idee zu diesem leckeren Gericht stammt. IMG_3811 Ein bisschen habe ich das Rezept abgewandelt, und zum Beispiel Feta statt Blauschimmelkäse verwendet. Das Dressing hat für meinen Geschmack ein bisschen Süße gebraucht, um rund zu werden. Aber eigentlich ist es die simple Mischung von Kraut und Fenchel, die diesen Salat so herrlich macht. Dazu passt ein aromatisches Steak, das mit seinem kräftigen Aroma neben dem Salat nicht untergeht, und schon haben wir eine glücklichmachende, und doch leichte Wintermahlzeit. IMG_3778 Wir brauchen: Bio-Rindsfiletsteaks, Weißkraut, Fenchel, Buttermilch, Joghurt, Zucker, Zitrone, Rapsöl, Walnüsse, eine Birne, Feta, Butter, Salz und Pfeffer. IMG_3784 Das Kraut halbieren, den Strunk herausschneiden und das Kraut mit einer Hobel in dünne Streifen hobeln. Zucker und Salz untermischen und mit den Händen kurz kräftig durchkneten. Beiseite stellen und 10 Minuten ziehen lassen. Den Fenchel genauso wie das Kraut halbieren, den Strunk herausschneiden und mit der Hobel in dünne Streifen hobeln. IMG_3789 Für das Dressing Buttermlich mit Joghurt, dem Saft einer halben Zitrone, Rapsöl und Zucker verrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Das Kraut gut ausdrücken und mit Fenchel und Dressing vermischen. IMG_3790 Die Steaks von beiden Seiten gut salzen und in einer heißen Pfanne mit einem Schuß Rapsöl auf beiden Seiten jeweils 1 Minute scharf anbraten. 2EL Butter hinzufügen und die Steaks mehrmals mit der Butter übergießen. Dann die Steaks aus der Pfanne nehmen und mit einem weiteren Stück Butter in Alufolie einwickeln. Im Ofen bei 120°C ca. 10 Minuten ziehen lassen, bis das Fleisch die gewünschte Garstufe erreicht hat. Aus dem Ofen nehmen und kurz rasten lassen. IMG_3801 Die Nüsse grob hacken. Die Birne in Spalten teilen und entkernen. In einer Pfanne 2EL Butter zerlassen und die Birnenspalten von beiden Seiten goldbraun anbraten. IMG_3807 Den Salat auf Tellern anrichten. Birnenspalten und Nüsse darauf verteilen, den Feta darüber krümeln. Daneben die Steaks anrichten. Mit Pfeffer bestreut servieren. IMG_3820 Ein toller Wintersalat, der frisch und leicht schmeckt, aber doch gut satt macht. Die Birne passt mit ihrer karamelligen Süße wirklich gut zum säuerlichen Salat, die Walnüsse bringen noch einen zusätzlichen Crunch mit ins Spiel. IMG_3816 Ich muss ja ehrlich gestehen, ich mag ja Steak sehr gern - aber zu diesem Salat braucht es wirklich kein Fleisch. Der ist für sich schon wunderbar rund. Ein saftiges Steak schadet natürlich trotzdem nicht. Ich könnte mir den Salat auch toll in einem Burger vorstellen, ähnlich einem Coleslaw. So viele Möglichkeiten!  
    Fenchel-Krautsalat mit Filetsteak
     
    Arbeitszeit
    Kochzeit
    Zeit insgesamt
     
    Portionen: 4
    Zutaten
    • 4 Bio-Rindsfiletsteaks, je ca. 150g
    • 500g Weißkraut
    • 1 Fenchelknolle
    • 150ml Buttermilch
    • 100g Joghurt
    • 3TL Zucker
    • ½ Zitrone
    • Rapsöl
    • 80g Walnüsse
    • 1 Birne
    • 100g Feta
    • Butter
    • Salz, Pfeffer
    Zubereitung
    1. Das Kraut halbieren, den Strunk herausschneiden und das Kraut mit einer Hobel in dünne Streifen hobeln. 2TL Zucker und ½TL Salz untermischen und mit den Händen kurz kräftig durchkneten. Beiseite stellen und 10 Minuten ziehen lassen. Den Fenchel genauso wie das Kraut halbieren, den Strunk herausschneiden und mit der Hobel in dünne Streifen hobeln.
    2. Für das Dressing Buttermlich mit Joghurt, dem Saft einer halben Zitrone, 1EL Rapsöl und 1TL Zucker verrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Das Kraut gut ausdrücken und mit Fenchel und Dressing vermischen.
    3. Die Steaks von beiden Seiten gut salzen und in einer heißen Pfanne mit einem Schuß Rapsöl auf beiden Seiten jeweils 1 Minute scharf anbraten. 2EL Butter hinzufügen und die Steaks mehrmals mit der Butter übergießen. Dann die Steaks aus der Pfanne nehmen und mit einem weiteren Stück Butter in Alufolie einwickeln. Im Ofen bei 120°C ca. 10 Minuten ziehen lassen, bis das Fleisch die gewünschte Garstufe erreicht hat. Aus dem Ofen nehmen und kurz rasten lassen.
    4. Die Nüsse grob hacken. Die Birne in 12 Spalten teilen und entkernen. In einer Pfanne 2EL Butter zerlassen und die Birnenspalten von beiden Seiten goldbraun anbraten.
    5. Den Salat auf Tellern anrichten. Birnenspalten und Nüsse darauf verteilen, den Feta darüber krümeln. Daneben die Steaks anrichten. Mit Pfeffer bestreut servieren.
     

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    Biskuitroulade sind eine tolle Nachspeise - einfach gemacht und trotzdem vielseitig. Meine Mama füllt sie am liebsten klassisch mit selbstgemachter Marmelade, immer die Sorte, die grad "wegmuss" - also meistens Marille. Meine Oma streicht für besondere Anlässe Nusscreme auf's Biskuit, natürlich selbst zusammengerührt. Am liebsten ist mir die Roulade ganz einfach mit einer guten Marillenmarmelade, an Saftigkeit und Süße-Säure-Balance ist die Kombi unübertroffen.

    IMG_4028 Ab und an was Neues ausprobieren schadet aber auch nicht. Eine erfrischende Biskuitroulade mit Zitronencreme steht im Sommer immer hoch im Kurs (und könnte auch im Winter abgewandelt mit leckeren Orangen und Karamellsauce ein Hit sein). Beim Rezepte surfen bin ich über ein tolles Biskuitrouladen-Bild gestoßen, eine unglaublich spannende Komposition! Mithilfe von Google Translate und ein bisschen Fantasie ist dann die Schokoladeinvasion entstanden, die ihr hier sehen könnt. IMG_3990 Wir brauchen: Bio-Eier, Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver, Butter, Schokolade und Kirschmarmelade. IMG_3991 Die Eier mit dem Zucker sehr schaumig schlagen (mindestens 10-15 Minuten). Mehl, Kakao und Backpulver mit einem Sieb dazusieben und vorsichtig unterheben. IMG_3996 Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und bei 180°C Heißluft auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. IMG_4002 Das Biskuit sofort auf ein sauberes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier vorsichtig abziehen. Solange das Biskuit noch heiß ist, mithilfe des Geschirrtuchs längsseitig aufrollen (das verhindert später das Reissen des Biskuits). Wieder aufrollen und auskühlen lassen. Diese Biskuitroulade könnt ihr eigentlich füllen womit auch immer ihr wollt. Komplett universell einsetzbar! IMG_4006 Für die Füllung die Eiweiß mit dem Zucker auf Wasserbad sehr steif schlagen. Von der Hitze nehmen und kalt weiterschlagen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und nach und nach unter den Eischnee schlagen. Dabei fällt der Eischnee etwas in sich zusammen und flockt eventuell ein bisschen aus. Die Schokolade schmelzen. Mit dem Schneebesen die Schokolade unter die Creme rühren. Die Butterflocken verschwinden dabei. IMG_4007 Das Biskuit dünn mit Marmelade bestreichen, darauf die Schokoladecreme verteilen. Vorsichtig aufrollen und im Kühlschrank ca. 2 Stunden starr werden lassen. IMG_4024 Mit Kakao und Schokolade bestreut servieren - und einfach nur genießen. Mmmmmmmh, Schokolade! Der Kakaomantel außen rum passt mit seiner bitteren Note wahnsinnig gut zur leichten Säure der Marmelade und wunderbaren Süße der Creme. Ich mag solche gegensätzlichen Geschmackskombis gern.  
    Biskuitroulade mit Schokoladecreme
     
    Arbeitszeit
    Kochzeit
    Zeit insgesamt
     
    Portionen: 12
    Zutaten
    Biskuit
    • 6 Bio-Eier
    • 100g Zucker
    • 70g Mehl
    • 2EL Kakao
    • 1TL Backpulver
    Füllung
    • 2 Bio-Eiweiß
    • 100g Butter, zimmerwarm
    • 80g Zucker
    • 80g Schokolade
    • ca. 100g Kirschmarmelade
    Zubereitung
    1. Die Eier mit dem Zucker sehr schaumig schlagen (mindestens 10-15 Minuten). Mehl, Kakao und Backpulver mit einem Sieb dazusieben und vorsichtig unterheben. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und bei 180°C Heißluft auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen.
    2. Das BIskuit sofort auf ein sauberes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier vorsichtig abziehen. Solange das Biskuit noch heiß ist, mithilfe des Geschirrtuchs längsseitig aufrollen (das verhindert später das Reissen des Biskuits). Wieder aufrollen und auskühlen lassen.
    3. Für die Füllung die Eiweiß mit dem Zucker auf Wasserbad sehr steif schlagen. Von der Hitze nehmen und kalt weiterschlagen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und nach und nach unter den Eischnee schlagen. Die Schokolade schmelzen. Mit dem Schneebesen die Schokolade unter die Creme rühren.
    4. Das Biskuit dünn mit Marmelade bestreichen, darauf die Schokoladecreme verteilen. Vorsichtig aufrollen und im Kühlschrank ca. 2 Stunden starr werden lassen.
     

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    Eine winterliche Übersättigung stellt sich gerade bei mir ein. Kennt ihr das auch? Ich habe keine Lust mehr auf Kraut, Kohl und Wurzelgemüse. Eintöpfe sind ja wirklich lecker und wandelbar, aber irgendwann muss auch mal wieder Frische her. Ein paar süße Erdbeeren oder knackige Spargelstangen wären jetzt fein. Säuerliche Brombeeren, knallrote Paradeiser, frische Kräuter - einfach Farbe und Abwechslung am Teller! Hilft aber alles nichts, noch haben wir Februar und damit noch ein paar Wochen vor uns bis der Frühling langsam Einzug hält. Was immer gegen so einen Frust hilft: Comfort-Food! IMG_4068 Bei mir deckt sich die Lust nach Comfort-Food ganz gut mit einem leckeren Sandwich. Es ist ein schnell zubereitetes, warmes Essen mit geschmolzenem Käse. Der geschmolzene Käse ist dabei sicher einer der Hauptakteure, aber auch Fenchel, Apfel und Speck tragen ihr Übriges dazu bei, dass dieses Sandwich das Potential hat, rundum glücklich zu machen. IMG_4035 Wir brauchen: Weißbrot, einen säuerlichen Apfel (z.B. Braeburn), Fenchel, Speck, Klosterkäse (ein cremig-würziger Weichkäse mit Rotschmiere), Hühnerbrüste, Zitrone, Dijon-Senf, Frischkäse, Mayonnaise, Rapsöl, Salz und Pfeffer. IMG_4037 Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backbleck jeweils 6 Scheiben Speck in einer Art Schachbrett (ineinandergeflochten) auflegen. So entsteht ein Speckquadrat, das Speckgenuss bei jedem Bissen ermöglicht. Zugegebenermaßen viel Speck, aber das macht das Sandwich besonder genial. Im Backofen bei 200°C Heißluft knusprig backen, dabei darauf achten, dass der Speck nicht zu dunkel wird. Das Speckquadrat auf Küchenkrepp aptropfen lassen. IMG_4039 Die Hühnerbrüste kräftig salzen und mit einem Schuß Rapsöl in einer Pfanne auf beiden Seiten scharf anbraten. Bei mitllerer Hitze fertig garen lassen. IMG_4040 Der Hauptakteur in dem Sandwich ist eindeutig dieser Salat. Den Fenchel vom Strunk befreien und mit einer Käsereibe fein reiben. Den Apfel waschen und mit derselben Reibe reiben. Mit dem Saft einer halben Zitrone vermischen, damit der Apfel nicht braun anläuft. Dann Frischkäse und Mayonnaise einrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Ein wunderbar frischer, säuerlicher Salat! IMG_4047 Den Käse von der Rinde befreien und in Scheiben schneiden. Die Weißbrotscheiben mit Senf bestreichen, darauf gleichmäßig die Käsescheiben verteilen. Auf 2 Brotscheiben jeweils ein Speckquadrat legen. Die anderen beiden Brotscheiben mit in Scheiben geschnittener Hühnerbrust belegen, darauf den Fenchelsalat streichen. Jeweils eine Speck- und eine Fenchelhälfte zusammenklappen. IMG_4051 Einen Kontaktgrill auf mittlere Hitze aufheizen und die Sandwiches goldbraun grillen. Achtet darauf, dass der Grill nicht zu heiss ist, sonst wird euer Sandwich außen schon braun, während der Käse noch ein bisschen braucht, bis er schmilzt. Das Sandwich schräg halbieren und sofort servieren. IMG_4065 Außen knusprig, eine cremige Käseschicht, der frische Salat und würziges Hühnchen - damit lassen sich definitiv noch ein paar trübe Wintertage aushalten!  
    Grilled Cheese Sandwich mit Hühnchen und Fenchel
     
    Arbeitszeit
    Kochzeit
    Zeit insgesamt
     
    Portionen: 2
    Zutaten
    • 4 Scheiben Weißbrot
    • 1 säuerlicher Apfel (z.B. Braeburn)
    • ½ Fenchelknolle
    • 12 Scheiben Speck
    • 150g Klosterkäse
    • 2 Hühnerbrüste
    • ½ Zitrone
    • 2TL Dijon-Senf
    • 1EL Frischkäse
    • 1EL Mayonnaise
    • Rapsöl
    • Salz, Pfeffer
    Zubereitung
    1. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backbleck jeweils 6 Scheiben Speck schachbrettmusterartig auflegen. Im Backofen bei 200°C Heißluft knusprig backen, dabei darauf achten, dass der Speck nicht zu dunkel wird. Auf Küchenkrepp aptropfen lassen.
    2. Die Hühnerbrüste kräftig salzen und mit einem Schuß Rapsöl in einer Pfanne auf beiden Seiten scharf anbraten. Bei mitllerer Hitze fertig garen lassen.
    3. Den Fenchel vom Strunk befreien und mit einer Käsereibe fein reiben. Den Apfel waschen und mit derselben Reibe reiben. Mit dem Saft einer halben Zitrone vermischen, damit der Apfel nicht braun anläuft. Dann Frischkäse und Mayonnaise einrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
    4. Den Käse von der Rinde befreien und in Scheiben schneiden. Die Weißbrotscheiben mit Senf bestreichen, darauf gleichmäßig die Käsescheiben verteilen. Auf 2 Brotscheiben jeweils ein Speckquadrat legen. Die anderen beiden Brotscheiben mit in Scheiben geschnittener Hühnerbrust belegen, darauf den Fenchelsalat streichen. Jeweils eine Speck- und eine Fenchelhälfte zusammenklappen.
    5. Einen Kontaktgrill auf mittlere Hitze aufheizen und die Sandwiches goldbraun grillen. Schräg halbieren und sofort servieren.
     

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    Knödel lassen sich wunderbar auf Vorrat produzieren, vorausgesetzt man hat genug Platz im Tiefkühler. Man muss sich nur mal hinstellen und die Knödel formen. Sie lassen sich dann wunderbar in Portionen einfrieren. Schon hat man jederzeit ein schnelles Gericht auf Lager. Nach dem Prinzip hat meine Mama früher das Mittagessen für uns Kinder geplant - mit was Süßem waren wir eigentlich immer glücklich zu machen und haben uns bereitwillig die obligatorische Portion Gemüse zur Vorspeise (Suppen!) einreden lassen. Auch heute noch habe ich immer ein Auswahl selbstgemachter Knödel auf Vorrat daheim, falls mal der spontane Gusto nach Topfen-, Marillen- oder Semmelknödel aufkommt. Apfel-Semmelknödel mit Zimtbrösel Das Thema des Monats ist für mich anscheinend Knödel. Vor kurzem gab's gefüllte Serviettenknödel, heute dreht sich alles um eine süße Versuchung. Passt aber auch irgendwie gut in die kalte Jahreszeit. Für den immer noch sehr winterlich angehauchten Speiseplan (Frühling, wir freuen uns auf dich!) habe ich mir diesmal eine Abwandlung des klassischen Semmelknödels einfallen lassen. Anstatt Petersilie und Zwiebeln kommen hier Zucker und Äpfel hinein. Zum Schluss werden die Semmeknödel in Zimtbröseln geschwenkt, das gibt ihnen einen schönen Crunch. IMG_4074 Wir brauchen: Semmelwürfel, Butter, Äpfel, Zitrone, Milch, Mehl, Bio-Eier, Zucker, Vanillezucker, Semmelbrösel, Zimt und eine Prise Salz. IMG_4081 Die Butter schmelzen und über die Semmelwürfel gießen. IMG_4085 Zucker, Vanillezucker, Eier und Milch miteinander versprudeln. Zu den Semmelwürfel geben und gut vermischen. IMG_4088 Die Äpfel schälen, mit einer Reibe fein reiben und sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun anlaufen. Die Äpfel unter die Semmelwürfel mischen. Die Masse ca. 15 Minuten ziehen lassen. IMG_4092 Das Mehl zur Semmelmasse geben und gut durchkneten. Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten (dann bleibt die Masse nicht kleben) und 20 kleine Semmelknödel aus der Masse formen. IMG_4094 In einem großen Topf etwas Wasser aufkochen lassen, einen Dampfgareinsatz einsetzen (alternativ kann man auch wie ich ein Sieb einklemmen) und die Knödel portionsweise bei geschlossenem Deckel garen. IMG_4097 Für die Zimtbrösel in einer Pfanne die Butter zerlassen. Etwas Zucker einrieseln lassen und kurz karamellisieren. Die Semmelbrösel einrühren. Mit restlichem Zucker und Zimt mischen. Sofort von der Hitze nehmen. Die fertigen Semmelknödel in den Zmtbröseln schwenken und mit zusätzlichen Bröseln bestreut servieren. Apfel-Semmelknödel mit Zimtbrösel Die Semmelknödel haben ein schönes Apfelaroma und sind flaumig-weich. Ich finde, ein leicht säuerliche Apfel passt hier am besten, Braeburn mag ich zum Beispiel sehr gern. Apfel-Semmelknödel mit Zimtbrösel Ihr könnt die Knödel als Hauptspeise servieren, nach einer kräftigen Gemüsebrühe oder einem Erbsengulasch (dazu kommt auch bald ein Rezept - Notiz an mich selbst). Genauso gut eignen sie sich als Nachtisch, dann würde ich aber nicht mehr als 3 Semmelknödel pro Person rechnen. Lasst es euch schmecken!  
    Apfel-Semmelknödel mit Zimtbrösel
     
    Arbeitszeit
    Kochzeit
    Zeit insgesamt
     
    Portionen: 4-6
    Zutaten
    • 250g Semmelwürfel
    • 60g Butter
    • 2 Äpfel
    • ½ Zitrone
    • 200ml Milch
    • 50g Mehl
    • 3 Bio-Eier
    • 150g Zucker
    • 1EL Vanillezucker
    • 1 Prise Salz
    Zimtbrösel
    • 100g Semmelbrösel
    • 100g Butter
    • 100g Zucker
    • 1TL Zimt
    Zubereitung
    1. Die Butter schmelzen und über die Semmelwürfel gießen. Zucker, Vanillezucker, Eier und Milch miteinander versprudeln. Zu den Semmelwürfel geben und gut vermischen. Die Äpfel schälen, mit einer Reibe fein reiben und sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun anlaufen. Die Äpfel unter die Semmelwürfel mischen. Die Masse ca. 15 Minuten ziehen lassen.
    2. Das Mehl zur Semmelmasse geben und gut durchkneten. Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und 20 kleine Knödel aus der Masse formen. In einem großen Topf etwas Wasser aufkochen lassen, einen Dampfgareinsatz einsetzen (alternativ kann man auch ein Sieb einklemmen) und die Knödel portionsweise bei geschlossenem Deckel ca. 15-20 Minuten garen.
    3. Für die Zimtbrösel in einer Pfanne die Butter zerlassen. Etwas Zucker einrieseln lassen und kurz karamellisieren. Die Semmelbrösel einrühren. Mit restlichem Zucker und Zimt mischen. Sofort von der Hitze nehmen.
    4. Die fertigen Knödel in den Zmtbröseln schwenken und mit zusätzlichen Bröseln bestreut servieren.

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  • 11/25/14--07:40: Orangen-Polentakuchen
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    In Bezug auf Essen versuche ich mir selbst keine Schranken aufzuerlegen, um so viele Köstlichkeiten wie möglich schmecken zu können. Gelingt mir natürlich nicht  immer, deswegen gibt es nach wie vor einige Lebensmittel, die ich nicht mag. Einfach, weil sie in meinem Hirn unter "grauslich" abgespeichert sind. Für Schafsaugen und Stierhoden mag das durchaus seine Berechtigung haben, aber leider graust mir auch zum Beispiel vor Blauschimmelkäse und Pilzen (es mag dem regelmäßigen Leser die Abstinenz dieser Zutaten aufgefallen sein). Obwohl ich weiß, dass ich beides geschmacklich gut finde, braucht es noch ein bisschen Lernzeit, bis ich diese Lebensmittel mit derselben Leidenschaft genießen kann wie andere Köstlichkeiten. So blöd es klingt, aber deswegen könnte ich auch nie zum Vegetarier oder Veganer werden. Auch wenn ich Gemüse abgöttisch liebe und es meinen Speiseplan dominiert, solange ich die Möglichkeit habe, qualitativ hochwertiges, regionales Bio-Fleisch zu verkochen, werde ich dies nutzen. IMG_6515 Dabei bin ich aber unendlich froh, dass ich lediglich mit einem anerzogenen Unwollen zu kämpfen hab. Mit einer Lebensmittelallergie oder Unverträglichkeit kann man gewisse Sachen gleich komplett abschreiben. Zum Glück ist das halb so schlimm, wenn man kochen und backen kann. Es gibt wunderbare Ersatzprodukte und das Internet strotzt nur so vor Ideen und Möglichkeiten, fast alles nachzubauen. Ob nun Karfiol-Pizzaboden bei Glutenunverträglichkeit, Pflanzenmilch bei Laktoseintoleranz oder Bananen als Eiersatz - die Ideen klingen so spannend, dass auch Alles-Esser Gefallen daran finden können. Dieser winterliche Orangen-Polentakuchen kommt auch ohne Ei aus. Abgesehen davon lässt er sich auch wunderbar vegan abwandeln, wenn ihr möchtet. Einfach die Butter und die Milchprodukte durch pflanzliche ersetzen, davon gibt es inzwischen ja schon eine wunderbare Auswahl. Statt des Frischkäsefrostings könnt ihr den Kuchen wahlweise auch mit einem Orangen-Zuckerguss veredeln. IMG_6498 Wir brauchen: eine Bio-Orange, Mehl, Zucker, Polenta, Backpulver, Butter, Joghurt, Wasser, Schokolade, Staubzucker und Vanillezucker. IMG_6499 Backrohr auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Schale der Orange abreiben, dann die Orange filetieren. Mehl, Zucker, Polenta, Backpulver und Orangenschale miteinander mischen. Butter schmelzen und mit Joghurt und Wasser verrühren. Zur Mehl-Mischung geben und mixen. IMG_6504 Die Schokolade grob hacken und unterrühren. Eine Kastenform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig in die Form füllen und ca. 60 Minuten backen, bis der Kuchen golbbraun gebacken ist. Die Garprobe machen, um zu sehen ob der Kuchen fertig ist: mit einem Holzstäbchen den Kuchen anstechen, wenn es sauber bleibt, ist der Kuchen fertig. Falls der Kuchen zu schnell dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Den Polentakuchen aus dem Backofen nehmen und 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen. IMG_6521 Für das Frosting den Staubzucker mit Joghurt und Vanillezucker in einer Küchenmaschine 2 bis 3 Minuten aufschlagen, bis alles flaumig ist. Das Frosting auf dem ausgekühlten Kuchen verstreichen und mit Orangenfilets dekorieren. IMG_6522 Der Kuchen ist wunderbar saftig und fruchtig. Seid aber vorgewarnt, er hat eine festere, kompaktere Konsistenz als herkömmlicher Kuchen. Wenn ihr zu wenig Wasser verwendet habt, kann es euch passieren, dass die Polentakörnchen noch ein bisschen Biss haben. Das stört gar nicht, finde ich, und spätestens beim 2. Backen hat man den Dreh raus. Ich wünsch euch gutes Gelingen!    
    Orangen-Polentakuchen
     
    Arbeitszeit
    Kochzeit
    Zeit insgesamt
     
    Portionen: 12
    Zutaten
    • 1 Bio-Orange
    • 250g Mehl
    • 250g Zucker
    • 200g Polenta
    • 1Pkg. Backpulver
    • 100g Butter
    • 250g Joghurt
    • 175ml Wasser
    • 60g Schokolade
    Frosting
    • 250g Joghurt
    • 30g Staubzucker
    • 1TL Vanillezucker
    Zubereitung
    1. Backrohr auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Schale der Orange abreiben, dann die Orange filetieren.
    2. Mehl, Zucker, Polenta, Backpulver und Orangenschale miteinander mischen. Butter schmelzen und mit Joghurt und Wasser verrühren. Zur Mehl-Mischung geben und mixen. Die Schokolade grob hacken und unterrühren.
    3. Eine Kastenform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig in die Form füllen und ca. 60 Minuten backen, bis der Kuchen golbbraun gebacken ist. Die Garprobe machen, um zu sehen ob der Kuchen fertig ist: mit einem Holzstäbchen den Kuchen anstechen, wenn es sauber bleibt, ist der Kuchen fertig. Falls der Kuchen zu schnell dunkel wird, mit Alufolie abdecken.
    4. Den Polentakuchen aus dem Backofen nehmen und 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.
    5. Für das Frosting den Staubzucker mit Joghurt und Vanillezucker in einer Küchenmaschine 2 bis 3 Minuten aufschlagen, bis alles flaumig ist. Das Frosting auf dem ausgekühlten Kuchen verstreichen und mit Orangenfilets dekorieren.
     

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  • 12/01/14--10:51: Kürbistiramisu
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    Ich habe für dieses Kürbistiramisu mal wieder tief in die Gewürzkiste gegriffen und ein paar der herrlichsten Begleiter zur Allzweckwaffe Kürbis gepaart. Zimt, Vanille und Muskatnuss sind sowieso ein Muss bei meinen Kürbis-Süßigkeiten, aber ein bisschen Piment und Nelke macht das Gericht erst richtig spannend. Passend zum süßen Tiramisu-Grundstock gibts ordentlich Rum, Espresso und Kakao als herbe Gegenspieler, die den Geschmack im Mund abrunden. IMG_6617 Das Grundrezept ist angelehnt an ein Rezept der österreichischen Kochbibel (Die gute Küche von Plachutta!) und arbeitet mit frischen, rohen Eiern. Ich kenne einige, die Angst vor rohen Eiern in Speisen haben, was ich sehr schade finde. Rohe Eier waren für mich noch nie ein Problem (Kühlkette und Frische beachten ist halt das A und O), und gerade beim Tiramisu plädiere ich für ein bisschen Mut in dieser Hinsicht. Es wird mit den Eiern so wunderbar cremig, reichhaltig, rund - das sollte man nicht verpassen! IMG_6588 Wir brauchen: Bio-Eier, Staubzucker, Zucker, Mascarpone, Kürbispüree (ich empfehle einen aromatischen Butternusskürbis zu nehmen ), Biskotten, Rum, Espresso, eine Prise Zimt, Muskatnuss, Vanillezucker, Piment, Nelken und Kakao zum Bestreuen. Um Kürbispüree herzustellen, einfach einen Kürbis putzen, in grobe Stücke teilen und im Ofen bei 150°C Heißluft backen, bis er weich ist (ca. 30 min). Das weiche Kürbisfleisch von der Schale kratzen, pürieren und abkühlen lassen. IMG_6590 Eigelb mit Staubzucker schaumig rühren, bis eine hellgelbe Masse entsteht. IMG_6593 Piment und Nelken im Mörser fein zerstoßen. Zusammen mit Vanillezucker, Zimt und etwas frisch geriebener Muskatnuss unter das Kürbispüree mischen. IMG_6596 Mascarpone und Kürbispüree mithilfe eines Schneebesens vorsichtig unter die Eimasse rühren. IMG_6601 Eiklar mit Zucker zu einem festen Schnee schlagen, unter die Eimasse heben. IMG_6603 Den Espresso mit dem Rum mischen, die Biskotten einzeln darin tränken und den Boden einer Auflaufform auslegen. Ein Drittel der Creme einfüllen und glattstreichen. Wieder mit getränkten Biskotten belegen und mit dem 2. Drittel der Creme füllen. Die letzte Lage soll Creme sein. IMG_6608 Im Kühlschrank mindestens 3 Stunden kalt stellen, am besten über Nacht. Kurz vor dem Servieren mit Kakao bestäuben. IMG_6612 Je nach Kürbissorte schmeckt man den Kürbis mehr oder weniger intensiv. Das nussig-fruchtige Aroma eines Butternusskürbis passt hier meiner Meinung nach am Besten. Natürlich könnt ihr das Kürbistiramisu auch mit jedem anderen Kürbis zubereiten, ihr habt dann einfach ein etwas milderes Aroma. Die Hauptakteure sind sowieso die Gewürze, die dem Tiramisu einen weihnachtlichen Charme geben. Lasst es euch schmecken!    
    Kürbistiramisu
     
    Arbeitszeit
    Kochzeit
    Zeit insgesamt
     
    Portionen: 6
    Zutaten
    • 4 Bio-Eigelb, sehr frisch
    • 2 Bio-Eiklar, sehr frisch
    • 60g Staubzucker
    • 40g Zucker
    • 500g Mascarpone
    • 250g Kürbispüree (Butternusskürbis)
    • 40-50 Biskotten
    • 4cl Rum
    • 2 Espresso
    • 1 Prise Zimt
    • Muskatnuss
    • 1TL Vanillezucker
    • 4 Pimentkörner
    • 2 Nelken
    • Kakao zum Bestreuen
    Zubereitung
    1. Um Kürbispüree herzustellen, einfach einen Kürbis putzen, in grobe Stücke teilen und im Ofen bei 150°C Heißluft backen, bis er weich ist (ca. 30 min). Das weiche Kürbisfleisch von der Schale kratzen, pürieren und abkühlen lassen.
    2. Eigelb mit Staubzucker schaumig rühren. Piment und Nelken im Mörser fein zerstoßen. Zusammen mit Vanillezucker, Zimt und etwas frisch geriebener Muskatnuss unter das Kürbispüree mischen.
    3. Mascarpone und Kürbispüree mithilfe eines Schneebesens vorsichtig unter die Eimasse rühren. Eiklar mit Zucker zu einem festen Schnee schlagen, unter die Eimasse heben.
    4. Den Espresso mit dem Rum mischen, die Biskotten einzeln darin tränken und den Boden einer Auflaufform auslegen. Ein Drittel der Creme einfüllen und glattstreichen. Wieder mit getränkten Biskotten belegen und mit dem 2. Drittel der Creme füllen. Die letzte Lage soll Creme sein.
    5. Im Kühlschrank mindestens 3 Stunden kalt stellen, am besten über Nacht. Kurz vor dem Servieren mit Kakao bestäuben.
     

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  • 12/14/14--14:58: Pulled Beef Eintopf
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    So kurz vor den Weihnachtsfeiertagen mit den großen Festmahlen, die wohl bei jedem anstehen, möchte ich nochmal die Fahne für einen einfachen, würzigen Eintopf hochhalten. Von dieser Sorte kanns nämlich nicht genug Rezepte geben. Ein guter Eintopf nimmt zwar manchmal mehr Zeit in Anspruch, aber man kocht ja am Besten eh gleich mehr Portionen. Ich frier mir das Mehr gern in einzelnen Portionen ein, dann hab ich ein tolles Winteressen parat, wenn die Zeit zum Kochen mal nicht reicht (Lunch im Büro zum Beispiel!). IMG_6691 Eigentlich hats mich hier ja auf Serbisches Reisfleisch gegustat - aber davon gibts eh schon genug herrliche Rezepte. Deswegen landet in meinem Eintopf um einiges mehr Gemüse und ein ganz anderes Fleisch. Ich liebe gekochtes, zerzupftes Fleisch. Das schmeckt so wunderbar zart und wird von viel gutem Saft umschmeichelt. Ganz wichtig für meinen Eintopf: eine ordentliche Portion Sellerie und Karotte. Das sind für mich die Geschmacks-Geheimwaffen schlechthin. Die Karotten geben dem Eintopf eine leichte Süße, der Sellerie sorgt für einen tollen umami-Geschmack. Ansonsten könnt ihr neben Paprika (deren herbe Note passt hier einfach zu gut, wär schad sie wegzulassen) auch Kürbis, Erbsen, Fisolen oder was ihr auch immer wollt statt der Kohlrabi hinzufügen. Oder ihr bleibt beim heiligen Grundstock Karotte - Sellerie - Paprika. Die geben hier eh den Ton an. IMG_6674 Wir brauchen: Speck, Rapsöl, Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark, passierte Tomaten, Gemüsebrühe, Karotten, Sellerie, Kohlrabi, Bio-Rindfleisch (zum Beispiel Beiried, Tafelspitz oder mageres Meisel), brauner Zucker, Lorbeerblätter, Cayennepfeffer, Paprikapulver, Paprika, Salz und Pfeffer. IMG_6675 Den Speck von der Rinde befreien und in kleine Würfel schneiden. In einem großen Topf das Rapsöl erhitzen und den Speck bei mittlerer Hitze auslassen. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Zum Speck in den Topf geben und glasig dünsten. Die Knoblauchzehen schälen und durch eine Knoblauchpresse zu den Zwiebeln geben. IMG_6681 Sobald die Zwiebeln anfangen, braun zu werden, das Tomatenmark einrühren. Die Hitze erhöhen und das Mark kurz ansrösten. Mit passieren Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen. Karotten, Sellerie und Kohlrabi schälen und in feine Stifte (oder Würfel - wie ihr mögt) schneiden. In den Topf geben. Das Fleisch dazugeben und mit Cayennepfeffer, Paprikapulver, Lorbeerblättern und braunem Zucker würzen. Zugedeckt bei niedriger Hitze 2 Stunden köcheln lassen. IMG_6685 Die Lorbeerblätter entfernen. Die Paprika vom Kerngehäuse befreien und in Streifen (oder Würfel) schneiden. Das Fleisch aus dem Topf heben und kurz ausdampfen lassen. Stattdessen die Paprika unter das Gemüse rühren und die Sauce bei voller Hitze und offenem Deckel 5 Minuten einkochen lassen. Das Fleisch mit 2 Gabeln auseinanderziehen. Das Fleisch zurück zum Gemüse geben, die Hitze abdrehen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Dazu passt Reis, Nudeln oder auch Couscous. IMG_6700 Der Eintopf macht sich sicher auch gut bei der kommenden Silvesterparty als Mitternachtssuppe. Lasst es euch schmecken!    
    Pulled Beef Eintopf
     
    Arbeitszeit
    Kochzeit
    Zeit insgesamt
     
    Portionen: 4-6
    Zutaten
    • 50g Speck
    • 2EL Rapsöl
    • 3 Zwiebeln
    • 3 Knoblauchzehen
    • 1EL Tomatenmark
    • 300ml passierte Tomaten
    • 300ml Gemüsebrühe
    • 2 Karotten
    • 50g Sellerie
    • 1 Kohlrabi
    • 500g Bio-Rindfleisch (zum Beispiel Beiried, Tafelspitz oder mageres Meisel)
    • 1EL brauner Zucker
    • 2 Lorbeerblätter
    • 1TL Cayennepfeffer
    • 2EL Paprikapulver
    • 1 grüne Paprika
    • 1 gelbe Paprika
    • Salz, Pfeffer
    Zubereitung
    1. Den Speck von der Rinde befreien und in kleine Würfel schneiden. In einem großen Topf das Rapsöl erhitzen und den Speck bei mittlerer Hitze auslassen.
    2. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Zum Speck in den Topf geben und glasig dünsten. Die Knoblauchzehen schälen und durch eine Knoblauchpresse zu den Zwiebeln geben.
    3. Sobald die Zwiebeln anfangen, braun zu werden, das Tomatenmark einrühren. Die Hitze erhöhen und das Mark kurz ansrösten. Mit passieren Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen.
    4. Karotten, Sellerie und Kohlrabi schälen und in feine Stifte (oder Würfel - wie ihr mögt) schneiden. In den Topf geben. Das Fleisch dazugeben und mit Cayennepfeffer, Paprikapulver, Lorbeerblättern und braunem Zucker würzen. Zugedeckt bei niedriger Hitze 2 Stunden köcheln lassen.
    5. Die Lorbeerblätter entfernen. Die Paprika vom Kerngehäuse befreien und in Streifen (oder Würfel) schneiden. Das Fleisch aus dem Topf heben und kurz ausdampfen lassen. Stattdessen die Paprika unter das Gemüse rühren und die Sauce bei voller HItze und offenem Deckel 5 Minuten einkochen lassen. Das Fleisch mit 2 Gabeln auseinanderziehen.
    6. Das Fleisch zurück zum Gemüse geben, die Hitze abdrehen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Dazu passt Reis, Nudeln oder auch Couscous.
     

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